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Buchstabe F
Fahne:
Die meisten Unitas-Vereine haben eine eigene Fahne. Auf ihr sind normalerweise die Farben, der Zirkel und die Prinzipien: virtus - scienta - amicitia sowie das Gründungsdatum des Vereins und das Weihedatum der Fahne aufgestickt.
Farben:
Die Farben sind ein äußeres Erkennungsmerkmal von Vereinen / von Verbindungen. Auch wenn der Unitas-Verband nichtfarbentragend ist (also dauerndes öffentliches Tragen der Farben mit Band und Mütze ablehnt), so ist er doch farbenführend, z.B. in der Wichs, im Zipfel und in der Fahne. Die Unitas und alle ihre Vereine haben folgende Farben: blau: als Verehrung der Hl. Jungfrau Maria, weiß und gold: die Farben der katholischen Kirche.
Farbenstrophen:
Die Farbenstrophen sind spezielle Strophen eines Unitas-Vereines zu der Melodie von "Wenn wir durch die Straßen ziehen", in der im Bezug zum Hochschulort die Farben des Vereines besungen werden, wofür stets ein besonderer Anlaß vorliegen muß.
Fax:
Couleurdiener bzw. Hausmeister bei einigen Verbindungen.
Fechten:
Neben dem Adel, Würdenträgern und Mitgliedern der Fechtergesellschaften (des Bürgertums und der Handwerkerschaft) stand nur den Studenten das Recht zu, Waffen zu tragen. Später wurde es eine leidenschaftlich gepflegte Form zur Regelung von Ehrenangelegenheiten (Satisfaktion) und war oft verboten. Daraus resultierte auch die Spaltung in schlagende und nichtschlagende Verbindungen. Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich parallel zum Duell die Schlägermensur als "ritterliches Kampfspiel". Während das Duell zu Anfang des 20. Jahrhunderts immer mehr an Bedeutung verlor und nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr praktiziert wird, wurde die Mensur weiter formalisiert und zur Bestimmungsmensur entwickelt.
Fidulität:
Vergnügliches, ungezwungenes Beisammensein ohne bestimmte Regeln und Programm, z.B. bei einer Kneipe.
Fink:
Nichtkorporierter (auch: föllig inkorporierte Kreatur).
Flaus:
alter Name für Pekesche, auch abgewandelte Pekesche, die früher insbesondere von Füchsen farbentragender Verbindungen bei Kneipen getragen wurde; ?Wichs.
Fux:
(auch: Recepant) Neues Mitglied einer Verbindung. Während der meist zweisemestrigen Fuxenzeit hat das neue Mitglied die Gelegenheit, das Verbindungsleben und die anderen Mitglieder kennenzulernen. Danach wird er i. d. R. geburscht. Bei einigen Verbindungen gibt es die Unterscheidung zwischen dem Krassfuxen im 1. Semester und dem Brandfuxen im 2. Semester.
Fuxenstunde:
In den Fuxenstunden werden dem neuen Mitglied, Prinzipien , Traditionen und Geschichte des Studentenvereins beigebracht. Fuxenstunden sind ca. einmal im Monat, und ihr Ablauf hängt sehr vom Fuxmajor / von der Magistra ab, der / die sie hält.
Fuxmajor:
Bezeichnung für den Burschen, der die Füxe ausbildet und erzieht.
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