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Bierzipf
Die meisten Pennäler- und Studentenverbindungen pflegen diese Tradition, wie auch die Unitas. Insbesondere einige schwarze Verbindungen lehnen sie jedoch ab.
Die Bierzipfel der Regensburger Unitarier tragen auf den Farben gold-weiß-blau ein silbernes Wappenschild mit dem Zirkel. Die Gravuren auf der Rückseite sind von den Bierfamilien reglementiert.
Zipftausch
Der Bierzipfel kann nur einmal verliehen werden. Anders verhält es sich mit den Wein-, Sekt- und Schnapszipfeln.
Die Weinzipfel werden einem besonders engen Freund in der eigenen oder in einer fremden Verbindung aufgrund eines bestimmten Anlasses oder gemeinsamen Erlebnisses verliehen. Die Gestaltung der Schuber ist auch deshalb völlig freigestellt. Sie schmücken den Zipfelbund mit wertvollen Erinnerungen.
Der Tausch unterliegt aber gemäß dem Unitarischen Biercomment §70f. einer gewissen Prozedur, die eingehalten werden muß.
Wird der Weinzipf mit einem Korporierten einer fremden Verbindung getauscht, gelten zwei unterschiedliche Vorgehensweisen. Ist der Tauschpartner Mitglied einer Burschenschaft, Landsmannschaft, eines Corps oder einer anderen schlagenden Verbindung, darf nur ein schwarzer Zipfel getauscht werden, da die Unitas an diese Korporationen ihre Farben nicht vergibt. Stammt er von einer nichtschlagenden Verbindung, können die Farben getauscht werden. In jedem Fall aber gilt die Notwendigkeit, daß ein Tausch dem Convent des Vereins angekündigt und von ihm genehmigt werden muß.
Durch die Verleihung des Sektzipfels begründet der Unitarier in der Regel sein Verlöbnis. Für diesen Anlaß empfiehlt sich eine Ausführung in Gold, die als Brosche, am Armband oder an der Halskette getragen werden kann. Zu diesem Zweck darf auch eine außenstehende Couleurdame einen unitarischen Zipfel verleihen. In beiden Fällen wird dies dem Convent mitgeteilt.
Den Schnapszipf vergibt man unter Männern und Couleurdamen. Beispielsweise als Dankesgabe für einen verliehenen Sektzipfel.
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Unterkapitel
Couleur I
Couleur II
Liedgut
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