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Studentenbewegung bis heute
Mit dem Jahr 1968 schließlich brach mit der Studentenbewegung eine schwierige Zeit für das Verbindungswesen an. Sozialistische und kommunistische Agitation gegen Verbindungsstudenten, aber auch tätliche Angriffe gegen einzelne standen auf der Tagesordnung. Manch einer sah sich erinnert an Methoden aus einer nicht lange zurückliegenden Zeit. Das Vorgehen der "68er" blieb aber freilich nicht ohne Wirkung. Es beeinflußte eine ganze Generation so stark, daß die in den Jahren zuvor aufblühenden Korporationen gleich welcher Couleur sich plötzlich mit einem starken Nachwuchsmangel konfrontiert sahen. Die Stimmung war schlecht und man zog sich aus der Öffentlichkeit stark zurück. Das hatte zwar zur Folge, daß der dem Verbindungswesen anhaftende Ruf des Elitären noch verstärkt wurde, jedoch konnte man sich auch aufgrund dieses Rückzugs behaupten. Trotz vieler Vertagungen und Suspensionen einzelner Verbindungen blieben die großen Verbände bestehen und blühten mit der abschwachenden Studentenbewegung wieder auf.
Mit dem Zusammenbruch des Ostblocks versuchten schließlich nahezu alle Verbände, ihren Besitz wiederzuerlangen und sich wieder an den Hochschulen zu etablieren. Mit der seit den 80er Jahren vorherrschenden Rückbesinnung auf seine Traditionen erlebt das Verbindungswesen wieder einen Aufschwung.
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Unterkapitel
Anfänge
Blütezeit
NS-Zeit
nach 1945
bis heute
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