|
Unitas
Geschichte
Tradition
Praxis
Korporationen
Geschichte
Tradition
Praxis
Franko-Palatia
Geschichte
Tradition
Praxis
Ratisbona
Geschichte
Tradition
Praxis
Diverses
Anlagen
Internet
Glossar
Bibliothek
Impressum
|
|
Nationalsozialismus
Vor der Machtergreifung schufen die Nationalsozialisten den Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund (NSDStB) im Jahre 1926. Durch ihn bemühte man sich, die politische Vorherrschaft an den Universitäten in den Studentenvertretungen zu erringen. Die Korpora-tionen dominierten diesen Bereich damals. Durch geschicktes Taktieren und Unterwandern einzelner Verbindungen und der Dachorganisation der Verbände, der Deutschen Studentenschaft (DSt), wuchs der nationalsozialistische Einfluß bis 1931. In diesem Jahr hatten die späteren Machthaber ihr Ziel erreicht und stellten die Mehrheit in den Studentenausschüssen. Der vom NSDStB angestrebten Reform des Korporationswesens jedoch widersetzten sich die meisten bestehenden Verbindungen, sah man sich eben nicht als Rest einer überkommenen bürgerlichen Welt. Mit dem Jahr 1933 aber änderte sich auch der zivile Umgang des NSDStB und der NSDAP mit den Korporationen. Durch politischen Druck und durch Gesetze wie das "Reichsgesetz zur Bildung von Studentenschaften" organisierte der Staat fortan das Verbindungswesen in weiten Teilen. Er führte einen taktischen Kampf gegen die vom demokratischen Conventsprinzip bestimmten Korporationen. Über die nun gänzlich von nationalsozialistischen Funktionären durchsetzte DSt unterwanderte der NSDStB das Verbindungswesen. Schließlich kam es so weit, daß die Studentenverbindungen in den NSDStB eingegliedert oder bei Verweigerung zur Schließung gezwungen wurden. Die meisten lösten sich selbst auf.
|
|

Unterkapitel
Anfänge
Blütezeit
NS-Zeit
nach 1945
bis heute
|