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Impressum

Erste Blütezeit

Die Aufklärung und ihre Ideen hatten gerade an den Universitäten eine besondere Wirkung. Die Vorherrschaft Napoleons über Europa trug zum Entstehen eines Nationalbewußtseins auch unter den Studenten bei. Die Befreiungskriege, an denen sich viele Studenten be-teiligten, taten ihr Übriges. Es wuchs mit dem Wunsch nach einem einheitlichen deutschen Staat die Hoffnung auf eine vereinte Studentenschaft. Vor diesem Hintergrund stiftete sich in Jena und Erlangen die Teutsche Burschenschaft oder Teutonia am 27.08.1816, aus der später die Burschenschaft der Bubenreuther und die Burschenschaft Germania im SK hervorgingen. Diese "Urburschenschaft" trug als Couleur schwarz und rot mit goldener Bodüre, die Farben der späteren deutschen Nationalfahne. Noch heute hängt die Fahne der Jenaer Urburschenschaft auf der Wartburg. Die entscheidende Prägung der Urburschenschaft und ihrer Ableger war ihr politisches Prinzip und die damit verbundene Forderung nach einem deutschen Natio-nalstaat. Da man dieses Ziel immer radikaler verfolgte, verbot Metternicht in den Karlsbader Beschlüssen 1819 die Allgemeine Deutsche Burschenschaft. Das Verbindungswesen lebte aber im Untergrund weiter.
Das von der Reaktion bedingte negative Verhältnis zum Staat wandelte sich. Die Studentenverbindungen wurden zu einem festen Bestandteil des akademischen Lebens an den Universitäten.


Unterkapitel

Anfänge
Blütezeit
NS-Zeit
nach 1945
bis heute