|
Unitas
Geschichte
Tradition
Praxis
Korporationen
Geschichte
Tradition
Praxis
Franko-Palatia
Geschichte
Tradition
Praxis
Ratisbona
Geschichte
Tradition
Praxis
Diverses
Anlagen
Internet
Glossar
Bibliothek
Impressum
|
|
Die Anfänge
Die Entwicklung von Studentenverbindungen begann mit ihren Vorläufern im Mittelalter. Es waren dies ab dem 13. Jahrhundert die "Nationen", die an den wenigen und internationalen Universitäten Heimat für Lehrende und Lernende boten. Seit dem 15. Jahrhundert lebten die Studenten in "Bursen", einer häuslichen Gemeinschaft von Studenten, die meist unter Aufsicht eines Professors stand und als wohltätige Stiftung angelegt war. Hier entstand der Name Bursarius/Bursch, abgeleitet von dem lateinischen Begriff bursa, Geldbeutel. Im 18. Jahrhundert schließlich gründeten sich die "alten" Landsmannschaften und studentischen Orden. Sie pflegten das Duell und bei den Orden galt schon das Lebensbundprinzip. Allmählich verschwanden aber auch die vier großen studentischen Orden (Amicisten, Unitisten, Konstatinisten und Harmonisten) aus dem studentischen Leben oder gingen in die späteren Corps über. Diese waren ohne Rücksicht auf landsmannschaftliche Herkunft geprägt von dem für sie typischen Toleranzprinzip, das aus der Strömung des klassichen Idealismus und des Neuhumanismus entstanden war. Eines der beiden ältesten Corps Deutschlands, das am 28.05.1798 in Erlangen gegründete Corps Onoldia, entstand aus der landsmannschaftsählichen Verbindung derjenigen Ansbacher, die in Erlangen immatrikuliert waren. In dieser Zeit wurde auch das Tragen von Couleur, von Band und Mütze, eingeführt.
|
|

Unterkapitel
Anfänge
Blütezeit
NS-Zeit
nach 1945
bis heute
|