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Bis in die Gegenwart
Mit dem Ende des Krieges begann auch für die Unitas eine neue Zeit. Viele Vereine stellten schon 1945 Anträge bei den Militärregierungen, wieder anerkannt zu werden. Vor allem die Rückgewinnung der von den Nationalsozialisten enteigneten Besitztümer der Vereine beschäftigte die Juristen unter den Bundesbrüdern.
Generell kann bemerkt werden, daß in den 1950ern und auch in den 1960ern das Vereinsleben in ganz Deutschland rasch wuchs. Die vielen Neugründungen dieser Zeit aus einzelnen Verbindungen mit teils über sechzig Aktiven heraus sprechen eine deutliche Sprache. Die Unitas expandierte. Dieser Erfolgskurs allerdings wurde wie im gesamten Verbindungswesen auch durch die Studentenunruhen der ´68er jäh unterbrochen. In den frühen 1970ern brach der Mitgliederzuwachs ein und sorgte für viele Zusammenlegungen von Unitas-Vereinen, häufig sogar für ihre Vertagung oder Suspendierung.
Von einer Trendwende kann erst zehn Jahre später gesprochen werden, als sich die Gesellschaft und mit ihr die Studenten allgemein kritischer mit den Ideen der Revoltierer von 1968 auseinandergesetzt hatten. Suspendierte Vereine erstanden teils am eigenen, teils an anderen Orten wieder. Seitdem ist es das Bemühen der Unitas, die Konsolidierung an bestimmten Hochschulen voranzutreiben und wieder weiter zu wachsen. Die Gründung der Unitas Ostfalia Erfurt-Magdeburg ist ein Beispiel der Wendezeit, welches das vereinte Vorgehen der Unitarier in Deutschland deutlich macht.
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Unterkapitel
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Ursprung
Gründung
Krisen
Weimar
Couleurkrise
1933-38
Gegenwart
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