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Weimarer Republik
Nach dem verlorenen Krieg und der Revolution von 1918 waren vor allem Deutschlands katholische Akademiker berufen, zum Aufbau eines demokratischen Staates beizutragen. Die Unitarier unter ihnen folgten mit ihrem Verband dieser Pflicht ohne zu zögern. Die Stunde der Bewährung war gekommen. Die junge Republik bedurfte der Verteidigung. Bei den Wahlen zur Deutschen Nationalversammlung 1919 wurden Franz Hitze und Joseph Mausbach nach Weimar entsandt. Ihre Einflußnahme darf nicht unterschätzt werden. Aber auch im Volk forderte der UV ein Bekenntnis zu dem neuen Staat - von Aktiven wie von Alten Herren.
Die sittliche Verpflichtung zur Übernahme von Verantwortung in Kirche und Staat - die virtus - bereitete die Unitas wohl am besten unter den studentischen Verbänden auf diese Zeit vor. Hülskamp, Hitze, Heinrich Pesch, Martin Faßbender und weitere führende Unitarier hatten diese seit Jahren vorgelebt und taten dies weiterhin zusammen mit ihren aktiven Bundesbrüdern. Diese bemühten sich um politische und engagierte Verbandsarbeit an den Hochschulen. Unitarische Hochschulpolitik bedeutete die Abkehr von der offiziellen Deutschen Studentenschaft (DSt) und die konsequente Ablehnung von Duell und Mensur. Die exponierte Stellung, die der UV dabei einnahm, sollte bald ihre Folgen haben.
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Unterkapitel
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Ursprung
Gründung
Krisen
Weimar
Couleurkrise
1933-38
Gegenwart
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