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Gründerzeit und Krisen
Mit dieser Entscheidung setzte eine wahre Flut von Neugründungen von Unitas-Vereinen an deutschen Hochschulen ein. Das Verbandsleben ging aufgrund der unerwartet hohen Belastung zurück, dafür pulsierte das Leben in den einzelnen Vereinen. Von der 45. GV werden wiederholt und diesmal mit besonderem Nachdruck Beschlüsse verabschiedet, daß der UV ein nichtfarbentragender Verband sei und auch Abstinente in den Vereinen willkommen seien. Letzteres war in erster Linie auf die Auswüchse der akademischen Trinksitten zurückzuführen. Ab ihrer Gründung 1905 durch die Salia Bonn bereitete Unitas Alania Bonn besondere Schwierigkeiten. Sie zeigte sich betont couleurfreundlich und trug Unruhe in den Verband hinein. Als dies überhand nahm, wurde die Alania farbentragende Verbindung und trat am 20.08.1909 in den CV ein. Doch dabei blieb es nicht. In diesen Jahren nahm der CV drei vollständige ehemals unitarische Verbindungen auf, eine Versuchung, der die Unitas nie erlag. Mit diesem deutlichen Profil blieb der UV auch attraktiv und wuchs bis zum Vorabend des Ersten Weltkrieges auf 21 aktive Vereine an 14 Hochschulorten mit 725 aktiven Studenten und etwa 1600 Alten Herren an.
Erster Weltkrieg
Nahezu alle von diesen Mitgliedern wurden zu den Waffen gerufen. Noch 1918 standen 1200 Unitarier im Feld. 240 waren gefallen. 930 Unitarier wurden Orden verliehen, über 300 noch im Feld zum Offizier befördert. Unter den Gefallenen war auch der Vorortspräsident von 1914, Dr. phil. Bernhard Heiermeier, der starb, als er einen vor den Linien gefallenen Kameraden bergen wollte.
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Unterkapitel
Vorläufer
Ursprung
Gründung
Krisen
Weimar
Couleurkrise
1933-38
Gegenwart
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