|
Unitas
Geschichte
Tradition
Praxis
Korporationen
Geschichte
Tradition
Praxis
Franko-Palatia
Geschichte
Tradition
Praxis
Ratisbona
Geschichte
Tradition
Praxis
Diverses
Anlagen
Internet
Glossar
Bibliothek
Impressum
|
|
Verbandsgründung und Öffnung
Am 2. Februar 1854 wird der neue Name "Unitas" einstimmig angenommen; H.L. Potthoff gibt der Unitas den Wahlspruch "In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas".
Zum Ende des WS 1855/56 wechselt F. Rheinstädter von Bonn nach Tübingen. Dort gründet er am 8.12. 1855 die Unitas Tübingen. Die Statuten der Unitas Bonn werden übernommen, der Unitas-Verband ist gegründet. Es folgen im Jahr 1859 die Unitas Münster und 1875 die Unitas Würzburg.
Die Gründer der Unitas hatten den Verband als Gemeinschaft katholischer Theo-logiestudenten ins Leben gerufen. Dieses Prinzip bestimmte die junge Unitas. Man tat sich schwer, sich insbesondere im meist protestantisch geprägten Preußen mit den wenigen Universitäten mit katholischer Theologiefakultät zu behaupten. Gegen Bestrebungen Einzelner verhinderte der Verband die Gründung eines juristischen Fachvereins in der Unitas mit Namen "Ivonia", auch die gewünschte Angliederung anderer Vereine an den UV wehrte man ab.
Als die Unitas aber als Vereinigung der ins Berufsleben übergetretenen Alten Her-ren im Kulturkampf verboten wurde, war die Frage nach dem Fortbestehen der Ver-eine und des Verbandes immer drängender. Als am Ende des Kulturkampfes die Theologenkonvikte wieder geöffnet wurden, waren die Bonner Unitarier als Keimzelle des stark zentralistisch strukturierten Verbandes am meisten gefährdet. Am 22. September 1887 traf man sich zur Generalversammlung in Neuss, wo - wie ein Jahr zuvor in Würzburg - die Frage nach der Öffnung des Verbandes für Nichttheologen gestellt wurde und eine klare Antwort erhielt. Die Unitas war fortan ein "Theologenverein" und an den Hochschulen, an denen sie als solcher "nicht bestehen kann, wissenschaftlicher katholischer Studentenverein."
|
|

Unterkapitel
Vorläufer
Ursprung
Gründung
Krisen
Weimar
Couleurkrise
1933-38
Gegenwart
|